Flüchtlingssituation

Neue-Nachbarn-Arbeitskreis

Zwischenzeitlich ist die Familie aus der Flüchtlingsunterkunft der ehemaligen Grundschule in Wohnungen in der Innenstadt bzw. in Neurath gezogen.
Dafür ist eine aus dem Iran stammende Frau mit ihren 6 Kindern (2 Mädchen und 4 Jungs im Alter zwischen 3 und 19 Jahren) im März 2017 in die Unterkunft eingezogen.
Die Frau spricht schon sehr gut Deutsch, da sie von 2006 bis 2011 bereits in Deutschland lebte, dann (in der Hoffnung, dass im Iran Frieden herrscht) 2011 wieder zurückging und jetzt wieder geflohen ist, weil eben kein Frieden herrscht. Seit Juli letzten Jahres ist sie nun wieder in Deutschland und lebte bisher in einem Zimmer des alten Grevenbroicher Finanzamts.
Die Kinder gehen teilweise schon in verschiedene Schulen.

Aktuell suchen sie einen Wohnzimmerschrank und ein Fahrrad für den 13-jährigen Sohn. Kann hier jemand helfen?

Außerdem wäre es schön, wenn jemand eine Patenschaft für die Familie übernehmen könnte und Ansprechpartner/in bei Fragen & Problemen wäre.

Rückmeldungen gerne an daniel.gentner@erzbistum-koeln.de


Flüchtlinge – unsere neuen Nachbarn

Die im Dezember 2015 in die Hausmeisterwohnung und einen Teil der ehemaligen Sonderschule eingezogene Großfamilie mit 12 Personen aus Syrien hat sich gut eingelebt, alle sind sehr gerne in Allrath und fühlen sich hier wohl. Sie sind nun auf Wohnungssuche. Inzwischen hat sich Nachwuchs eingestellt: im August wurde der kleine Siraj geboren. Die Kinder (7, 8, 16 und 17 Jahre alt) besuchen die Schule, ein Fünfjähriger den Kindergarten. Die Erwachsenen erhalten nun Deutschunterricht in Grevenbroich, der vorher ehrenamtlich hier im Ort stattfand.
 Im Oktober 2016 sind weitere Flüchtlinge in die ehemalige Sonderschule eingezogen. Es handelt sich um zwei verwandte Familien aus Tadschikistan mit jeweils 4 Personen und eine Familie mit 8 Personen aus Afghanistan. Auch hier hat die von Kardinal Woelki ins Leben gerufene Initiative „AK – Neue Nachbarn“ die Betreuung vor Ort übernommen. Gemeindereferent Daniel Gentner und eine Gruppe ehrenamtlicher Helfer aus dem Dorf sind erneut tätig geworden und bemühen sich mit Rat und Tat, um auch diesen Menschen ihr neues Leben etwas erträglicher zu gestalten.

Ein großes Dankeschön geht an Herrn Gemeindereferent Gentner und alle Allrather, die in irgendeiner Weise an der Integration – sei es durch Geld- oder Sachspenden, Fahrdienste, Behördengänge, Erteilung von Deutschunterricht oder einfach nur ein nettes Wort – mitgewirkt haben und sich noch weiter einsetzen. 


So geht Integration

Die im Dezember 2015 in der ehemaligen Hausmeisterwohnung der Schule untergebrachten syrischen Flüchtlingsfamilien Alfaraj, Al Shamale und Matar, insgesamt 12 Personen, haben sich inzwischen gut in unserem Dorf eingelebt.  Sie können nun ihre traumatischen Erlebnisse nach der durch den Syrienkrieg entstandenen Zerstörung ihres Hauses in Homs und den Verlust der gesamten Habe in Ruhe verarbeiten. Vorangegangen war ein fast dreijähriger Aufenthalt in einem Lager im Libanon und eine dann folgende mehrwöchige, strapazenreiche Flucht. Inzwischen haben wir sie als sehr freundliche und liebenswerte Menschen kennengelernt, die dankbar die angebotenen Möglichkeiten  annehmen.
Wir haben Deutschunterricht erteilt zum Erlernen der ersten Grundbegriffe für den täglichen Gebrauch und Fahrten zu Ärzten und Behörden durchgeführt. Es wurden Bekleidung, Möbel, ein Fernseher, Spielzeug und Fahrräder zur Verfügung gestellt. Vier Kinder besuchen mit Erfolg die Schule, ein Junge spielt Fußball beim FC-Süd, die Frauen nahmen an den Veranstaltungen der Frauengemeinschaft teil, der Turnverein ermöglicht ihnen die Teilnahme am Sportangebot und hat Spielgeräte zur Verfügung gestellt. Lauter Dinge, die das Einleben bei uns erleichtert haben. Das war nur möglich dank der tatkräftigen Hilfe und Unterstützung durch unseren Gemeindereferenten Daniel Gentner sowie vieler Allrather und der dörflichen Vereine, die sich im Rahmen der von Kardinal Woelki ins Leben gerufenen Aktion „AK – neue Nachbarn“ ehrenamtlich eingesetzt haben. So sieht Integration aus! Auf dem Foto ist ein Teil der Großfamilie beim Besuch des Ostereiersuchens an der Grillhütte abgebildet.
Wir werden versuchen, unsere Erfahrungen auch nach Ankunft der nächsten ca. 30 Flüchtlinge, die in Kürze in dem umgebauten Teil der Schule (Anbau) untergebracht werden sollen, mit dem gleichen Erfolg anzuwenden. 
Bitte helfen und unterstützen Sie uns dabei!


Asylbewerber in Allrath

Der von der Katholischen Kirche initiierte „AK Neue Nachbarn“ traf sich zum zweiten Mal am 25.11.2015, um die Vorgehensweise für die für Allrath vorgesehenen Asylbewerber zu besprechen.
In die ehemalige Hausmeisterwohnung der Schule ist am 1. Dezember eine 9-köpfige Flüchtlingsfamilie eingezogen. Sie stammt aus Homs in Syrien.  Die Familie besteht aus drei  Generationen: Eltern, Kindern und Enkelkindern.
Mehrere Ehrenamtler haben sich nach einer ersten Begrüßung für eine Begleitung in Form von Behördengängen, Arztbesuchen, Sprachhilfe, Besorgung von Bekleidung und Alltagsgegenständen etc. für die nächste Zeit bereit erklärt. Weitere ca. 30 Personen werden nach derzeitiger Kenntnis und Abschluss der erforderlichen Umbaumaßnahmen erst im März/April 2016 erwartet. 
Bereiten wir allen einen herzlichen Empfang, den sie nach ihrer Odyssee sicherlich dringend benötigen. 

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