(NGZ) Als Teil des „Energiepfads 2.0“ – einer Radroute durchs Revier – ist geplant, auf der Vollrather Höhe perspektivisch einen Aussichtsturm zu errichten, der Besuchern einen Blick in die von der Braunkohle geprägte und sich verändernde Landschaft gewähren soll. Aktuell wird das Vorhaben konkretisiert. Wie die Grevenbroicher Planungspolitiker nun erfuhren, strebt nicht nur der Zweckverband Landfolge Garzweiler an, hoch oben auf der Halde etwas Neues zu errichten: Nach Informationen aus dem Rathaus gibt es auch eine Gruppe engagierter Bürger, die sich zum Ziel gesetzt hat, an gleicher Stelle eine künstlerische Landmarke zu setzen. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt, in der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses fragte auch niemand nach den Hintergründen. Allerdings: Verwaltungsseitig ist geplant, beide Ansinnen – also Turm und Kunst – zu verknüpfen. „Hinsichtlich möglicher Gestaltungen und/oder der Einbindung künstlerischer Elemente in den geplanten Aussichtsturm selbst beziehungsweise die unmittelbare Umgebung betreffend, besteht ein enger Austausch mit dem Zweckverband Landfolge Garzweiler“, heißt es. Und weiter: Die Verwaltung will informieren, sobald sich die Vorstellungen konkretisieren.